Er hat, wie kein anderer, das Image einer ganzen Generation geprägt und Jimmy Carter, der 39. Präsident Amerikas sagte über ihn – er ist in der ganzen Welt ein Symbol für Vitalität, den Widerspruchsgeist und der Fröhlichkeit der U.S.A gewesen.
Er verzauberte mit Liedern “Love me tender” “its now or never” oder “return to sender” und die männliche Jugend rund um den Erdball schwang wie er die Hüften und drückte die Schmachtlocke tief in die Stirn.
Er wurde am 8. Januar 1935, am frühen Morgen gegen 4.30 Uhr, in einem kleinen Haus aus Holz, in dem Ort Tupelo im US - Bundesstaat Mississippi geboren und sagte einmal „ein Image und ein Mensch sind zweierlei. Es ist verdammt schwer, einem Image gerecht zu werden.“
Und genau an diesem Image ist Elvis Aaron Presley zerbrochen.
Image, diese bewusst gesteuerte Assoziation die so positive Gefühle wie Lebensfreude, Vitalität oder Jugendlichkeit vermittelt ist doch nur ein Trugbild dem wir erliegen. Und genau dieses Trugbildes bedienen sich geschickte Werbeleute. Für den Fremdenverkehr aufgenommene Bilder zeigen Irland nur im Sonnenschein, und obwohl wir wissen, dass die Sonnentag dort rar sind, prägt dieses Bild unsere Meinung über dieses Land. Man zeigt uns junge, erfolgreiche Menschen im Kreis glücklich strahlender Freunde und so mancher erliegt dem Wahn, wenn er doch diese oder jene Diät macht, jene Garderobe trägt oder das Haar mit dem angepriesenen Shampoo wäscht, wird er in ähnlichem Umfeld nur interessanten und fröhlichen Menschen begegnen.
Vergleichen wir doch einmal die Filme und Werbeplakate der letzten 60 Jahre. War einst die treusorgende Hausfrau und Mutter der Inbegriff der Weiblichkeit so müsste „Frau“ nach dem heutigen „Trend-Image“ rund um die 20 sein, groß, mindestens 180 cm, natürlich schlank und braun gebrannt, mit wallender frisch gefönter Mähne aus dem Privatjet steigen, um dem nächsten Geschäftstermin wahrzunehmen, bei dem sie ihre 30-jährige Erfahrung einbringen kann.
Kennzeichnend für dieses Image ist, dass sich Assoziationen wie diese im Laufe der Zeit stabilisieren und verfestigen. Und die westliche Welt hat dieses Image angenommen. Laut letzter Statistik, pro Paar nur mehr 1,1 Kinder geboren und namhafte Wissenschaftler stöhnen laut auf dass wir vom Aussterben bedroht sind. Wundert das noch jemanden?
Dem derzeitigen Trend folgend beschäftigt man sich mit Tieren. Auf fast jeden Fernsehsender wird der liebevolle Umgang der Menschen in den zoologischen Gärten gezeigt, Tierarztgeschichten, hochmoderne Kliniken mit besorgten Tierhaltern rühren unser Herz und wenn das alleingelassene Hunderl mit wehmütigen Augen in die Kamera blickt schmelzen wir doch alle dahin. Daneben gibt es so grandiose Dokumentationen wie die Nanny oder die Super-Nanny, die uns den Albtraum „Kind“ näher bringen. Ich nehme an Sie, genauso wie ich, schalten den Sender aus, oder sitzen nur kopfschüttelnd da und sind froh nicht, oder nicht mehr, mit solchen Quälgeistern umgeben zu sein. Politische Diskussionen über die Unfinanzierbarkeit von Kindern sind doch dann nur mehr das Tüpfelchen auf dem i, dass sich jedes Paar den Wunsch nach einem oder gar mehreren Kindern zweimal überlegt.
Elvis Presley, jener Superstar aus dem inzwischen schon vergangenen Jahrhundert, hat Vitalität, Sexualität und Lebensfreude zu seinem Image gemacht, aber gleichzeitig seine tiefe Liebe zu seiner Familie bei jeder Gelegenheit bekundet. Hausfrau und Mutter sein war damals etwas Schönes, Erstrebenswertes und nichts für das man sich schämen musste.
Wäre doch schön, wenn irgend wann, irgend jemand, einmal darauf kommen würde, dass die Basis eines Staates die Familie ist, dass Kindererziehung keine Horrorvision sein muss und dass man Tiere nicht als Trendobjekt, sondern als liebenswerte Mitbewohner unseres Planeten betrachten kann
meint Eure Wienerin
Irene-Christine Graf
Ankündigung
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Keine Ankündigung bisher.
Es ist wirklich schon 30 Jahre her
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Erstellt von:
Die Wienerin
- Veröffentlicht: 16.08.2007, 16:59
- 3 Kommentare
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Sehen braucht immer eine innere Berührung,
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