Die Vorstellung des Projekts für das Schwimmbad von Puerto de La Cruz am vergangenen Montag hat die Stadt in "Gläubige" und "Nichtgläubige" getrennt.

Die Politiker der CC und PP gehören zur ersten Gruppe, die Asamblea Ciudadana Portuense (ACP) und die PSOE zur zweiten.

Nachdem das Schwimmbad nun ein Jahr und drei Monate geschlossen ist, will niemand mehr von "Zeiten" sprechen, nur das Cabildo behauptet, dass die Finanzierung (gut 7 Millionen Euro) in trockenen Tüchern sei.
Es hänge nur davon ab, wann Costa eine Genehmigung erteilt für die Grundstücke und die Arbeiten ausgeschrieben werden.

Die Opposition und viele Bürger sehen dagegen eher Schwarz.

Bei den Bewohnern gibt es einige, die meinen, dass das Schwimmbad eher früher als später fertig wird, andere glauben eher, dass es dem ambitionierten Projekt ähnlich ergeht wie anderen großspurigen Projekten, angefangen vom neuen Hafen und dem Parque Maritimo, dem Busbahnhof, der Park San Francisco, die Playa Martinez, der Vergrößerung des Botanischen Gartens oder dem Hotel Taoro.

Der Verantwortliche des Ayuntamientos für den Städtebau, Juan Carlos Marrero von der CC versteht den Unmut der Bevölkerung.
"Es ist schwer, den Politikern Glauben zu schenken, aber ich sehe täglich die große Anstrengung, damit das Projekt Realität wird"

Marco González, der Sprecher der PSOE dagegen erwidert, dass er die Meinung Marreros nicht teilt, die CC und die PP würden die Bewohner schlichtweg belügen.
Die Einwohner akzeptierten keine Pappmodelle von Pseudo-Projekten, die keine Genehmigung von Costa hätten und deren Finanzierung auf wackeligen Beinen stehe.

"15 Monate, nachdem das Schwimmbad geschlossen wurde, kommt der Inselpräsident Alonso (CC) und sagt, Costa solle die Genehmigung erteilen für ein Projekt, dass nur als Powerpoint oder als Pappmodell existiert, Formate, die weit verbreitet sind bei den Politikern der CC in unserer Gemeinde", so Gonzalez.

Alonso, so Gonzalez, mache sich lächerlich mit der Ankündigung, der Zeitraum für Genehmigung von Costa sei unbestimmt.
Unbestimmt ist nur die Geduld der Bewohner bei dieser Haarsträuberei.
Es sei wie bei "und immer grüßt das Murmeltier", man merkt, wie die Monate vergehen, es werden Projekte über Projekte präsentiert, aber nichts geht vorwärts.

Die ACP hat von Alonso und dem Bürgermeister gefordert, aufzuhören, den Bewohnern einer Bären aufzubinden mit dem Schwimmbad, welches sich in das X-te Projekt verwandeln wird, welches verewigt wird, aber nie Realität.

David Hernandez von der ACP bezeichnet die Äußerungen von Alonso als Luftschlösser. Zum heutigen Tag gäbe es absolut nichts Handfestes, das Projekt nicht mehr als eine Willenserklärung, mehr nicht.

Der Bürgermeister und Alonso seien auch Meister darin, anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben, wenn etwas schiefläuft in der Gemeinde, hätte immer Costa schuld.

Nur die Zeit würde Gründe geben und Gründe nehmen, die Uhr läuft und dann würde sich zeigen, wem man glauben kann und wem nicht.

Eines der Hauptargumente der Skeptiker ist, dass es keine Chronologie gibt, was wann fertiggestellt werden soll, die einzige vage Äußerung sei "in einigen Jahren".
Das bedeute also im Klartext etliche Jahre ohne Schwimmbad.
Die Bauarbeiten werden mit 18-20 Monaten veranschlagt.
Weder das Ayuntamiento noch das Cabildo wagen es, Zahlen zu nennen, alles hänge von der Costa in Madrid ab.

Inoffizielle Quellen am Rand der Vorstellung des Projekts sprachen hinter vorgehaltener Hand sogar von 30 Monaten Bauzeit.

Währenddessen wartet man auf Costa, das Cabildo hat versprochen, während der Wartezeit das Projekt auf dem Tisch komplett fertigzustellen, damit man nach Erteilung der Lizenz sofort mit dem Bau anfangen könnte.

http://eldia.es/norte/2017-03-10/2-p...uestion-fe.htm