Eine junge Frau hat sich an die Dirección General de Consumo del Gobierno canario gewandt, nachdem sie mit einer Anzahlung für eine Reise "reingelegt" wurde.
Bei dem Reisebüro handelt es sich um Mobero Tour in La Laguna, wo die Frau eine Anzahlung geleistet hatte für eine Reise nach Amsterdam, gut 800 Euro.
Sie fragte bei dem Reisebüro nach Angeboten für einen einwöchigen Aufenthalt in Amsterdam nach, die Angestellte überhäufte sie danach mit Anrufen, 4-5x täglich, um sie zur Anzahlung des "Superangebotes" zu drängen, zahlbar in bar.
Ende Oktober fand die nun Betrogene ein günstigeres Angebot und fragte nach einer Stornierung der Reise, was laut der Mitarbeiterin problemlos möglich wäre.
Die Frau fuhr daraufhin zum Reisebüro und fand dies verschlossen vor, mit einem Schild im Fenster, dass die Beratung nun über Telefon laufen sollte.
Ab diesem Zeitpunkt schöpfte die Frau Verdacht, dass irgendwas im Argen sein könnte.
Sie wandte sich an den Reiseveranstalter, ob die Reservierung problemlos über die Bühne gegangen sei, was dieser verneinte, es sei zu keinem Zeitpunkt eine Anzahlung beim Veranstalter eingegangen.
Von Ende Oktober bis Mitte November versuchte die Frau dann, das Problem selbst zu lösen, sie hatte telefonischen Kontakt mit der Reisebüromitarbeiterin, die sie immer wieder vertröstete.
Die Zeitung El Dia hat bis heute auch noch nichts erreicht, um die Version der Geschichte aus Sicht der Mitarbeiterin des Reisebüros zu erfahren.
http://eldia.es/sucesos/2016-11-19/3...jes-Laguna.htm