Der Verkaufsmanager von Ryanair in Spanien, Jose Esparato, hat die Bereitschaft seiner Fluggesellschaft erklärt, auch auf dem Kanarischen Binnenmarkt einzusteigen, wenn der hiesige Flugbetrieb liberalisiert werden sollte, der momentan von BINTER beherrscht wird, weil dies mit den Bedingungen für den Öffentlichen Verkehr begründet wird.
Solange es praktisch ein Monopol von Binter gäbe, so Esparato, könne man auch nicht einsteigen und die Preise verringern.
Grundsätzlich würde Ryanair nur längere Strecken fliegen, einige Routen auf den Kanaren seien aber durchaus interessant, wie zum Beispiel GC-TF.
Das Problem sind aber die fürs Inselhüpfen eigentlich zu großen Maschinen von Ryanair, Boeings mit 189 Sitzplätzen, da könnte eine gute Auslastung schwierig werden.
In Bezug auf Flüge nach Afrika wäre eine Verbindung nach Marokko interessant, man hätte aber momentan den Blick eher gen Ost-Europa gerichtet, dort gäbe es noch gute Möglichkeiten zur Expansion.
Auf die Frage nach Interkontinental-Verbindungen meinte Esparato, dies sei momentan schwierig, weil man schlicht keine Flugzeuge kaufen könne, die für diese Strecken geeignet seinen, es gäbe lange Wartelisten sowohl bei Airbus als auch bei Boeing.
Den Erfolg von Ryanair begründete er mit der Auslastung der Maschinen mit über 90%, der Pünktlichkeit der Verbindungen, dies liegt ebenfalls bei 90% bei 2000 täglichen Flügen.
Dies und die Preispolitik sowie neue Flugzeugflotten, ermögliche der Gesellschaft die niedrigen Ticketpreise.
Das Ziel von Ryanair seien 544 Flugzeuge bis 2024, bis dahin sei man auch Marktführer in Spanien, Polen, Irland, Italien und Belgien.
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