Während die übergeordneten Administrationen (Gobierno und Cabildo) noch keine Einigung über die Zukunft der Grundstücke der illegalen Steinbrüche in Güimar getroffen haben, während das Kanarische Parlament noch darüber entscheiden muss, ob die Zone Rustico werden soll, hat die famose Bürgermeisterin von Güimar schon wieder neue tolle Ideen mit den betroffenen Grundstücken.
Neues Husarenstück, nach dem kläglichen Scheitern des Projekt Mimiland soll nun auf 4 Millionen Quadratmetern alles errichtet werden, was bisher lediglich Seifenblasen waren, angefangen von El Puertito bis hin in die höheren Lagen der Gemeinde soll dann nach einem Plan der Architekten Juan Carlos Pi?eiro e Irma Pi?eiro aus dem Jahr 2015 auf dem Gelände, welches sich, um alles noch zu vereinfachen, insgesamt 207 Eigentümer teilen, 90% davon die angeklagten Steinbruchbetreibern und sogar noch Banken Anteile halten.
So soll dort nun neben einem 18-Loch Golfplatz entstehen sowie eine Golfschule, ein Luxus-Villen Resort, weiter oben dann eine Fabrik zur Erzeugung von Diesel aus Altreifen (auch schon mal geplant, nie realisiert), andere Recyclinganlagen, Grünzonen und Landwirtschaftliche Nutzflächen, dazwischen dann ein Botanischer Garten und eine Filmstadt (!) und ein ethnologisches Museum.
Und weiter gehts:
Von der Autobahn Richtung Meer dann ein See mit Nutzung für Boote, ein Marine-Resort, Villas Riverland und ein Aquarium und ein Einkaufszentrum.
Das Projekt sieht eine Investition von 17 Millionen Euro für den Kauf der Grundstücke vor, 6,6 Millionen Euro für die Kanalisation des Barrancos sowie geschmeidige 48 Millionen Euro für Hotels und Apartments mit insgesamt 18405 Betten.
http://diariodeavisos.elespanol.com/...uimar-mapa.jpg
Der Sozialist und Beauftragte für Territorialpolitik, Miguel Ángel Pérez bezeichnete die Pläne als Papierblätter, ein Projekt, was vorn und hinten nicht passt, zuerst müssten die durch die Steinbrüche "misshandelten" Landschaften renoviert werden, was Jahre in Anspruch nehmen wird.
Das Land müsse zudem davor bewahrt werden, dass dort (wie laut geltenden Gesetzen möglich) immer noch Lizenzen für Steinbrüche erteilt werden könnten.
Was also in der Realität mit den Steinbrüchen in Güimar passieren wird, nachdem der letzte aktive Steinbruch vor 8 Jahren geschlossen wurde, ist weiter ungewiss.
Bisherige Pläne sehen vor, die Löcher wieder aufzufüllen, die in über 40 Jahren entstanden sind durch den illegalen Abbau von etlichen Millionen Kubikmetern Steinen.
Ein bestehendes Urteil sieht vor, dass die vier verbliebenen Betreiber die Steinbrüche restaurieren sollen, was mit gut 200 Millionen Euro veranschlagt wurde.
Außerdem sieht das Urteil vor, dass die Administration die Restaurierung überwachen soll und das ist der Knackpunkt, weder Cabildo, noch Gobierno noch Ayuntamiento haben sich diesbezüglich geeinigt.
http://diariodeavisos.elespanol.com/...a-legislativa/
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#1enrique48 kommentierte13.11.2016, 17:42Kommentar bearbeitenDas die Steinbrüche stillgelegt werden mussten und nun illegal sind ist n.m.E ein absoluter Unsinn. Anstatt das Steinmaterial von Teneriffa zu verwenden muss es nun mit dem Schiff gebracht werden was auch nicht ökologisch ist.
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