Pierre René Jung hat der Generalstaatsanwaltschaft ein 18-seitiges Schreiben überreicht, in dem er dem Gericht von Arona und dem Ayuntamiento von Arona Korruption vorwirft, Korruption, die zu der Zwangsräumung seiner Wohnung in Chayofa geführt hat am 18. September 2015.
Damals musste Jung zu einem dringenden Termin am Gericht in Los Cristianos und das Ayuntamiento nutze seine Abwesenheit, den Zugang zu seiner Wohnung zuzumauern, die dort befindlichen persönlichen Gegenstände und Geld konnte er bis heute nicht aus der Wohnung holen.
Alles beruhte seiner Meinung nach auf Verfahrensfehlern und Absicht des Ayuntamientos, weil, so auch von einem Architekten bezeugt, die Hausnummer 2013 von 9 (dem Gegenstand der Anzeigen seiner Exfrau) in 7 umgewandelt wurde und seine ihm selbst gehörende Haushälfte nun unrechtmäßig der Zwangsräumung zum Opfer fiel.
Jung beschwert sich in seinem Schreiben über die Untätigkeit des Gerichts von Arona, diesen Sachverhalt aufzuklären und die alten Urteile wegen offensichtlicher Fehler für ungültig zu erklären.
Auch weigerte sich das Gericht, trotz Vermittlungsversuchs der Schweizer Botschaft, seine Expartnerin in der Schweiz ausfindig zu machen, die mal als Klägerin auftrat, mal als Beklagte.
Außerdem hätte das Gericht "offensichtlich zweifelhafte" Dokumente zugelassen in Zusammenhang mit den Anzeigen seiner Exfrau.
So hätte die Frau die Räumung der Wohnung mit der Nummer 7 verlangt, wohlwissend, dass es sich um die Nummer 9 handelte.
Von Jung benannte Zeugen wurden nicht angehört.
Somit blieb ihm nun noch noch der Gang zur Generalstaatsanwaltschaft, das Gericht bezeichnete er als korrupt und inkompetent, man versuche gemeinschaftlich mit dem Ayuntamiento, Sachverhalte zu vertuschen.
Vorherige Anzeigen von ihm (er wurde zwischenzeitlich mit dem Tod bedroht) verschwanden, andere Anzeigen wurden ohne sein Wissen archiviert.
Dies alles liegt nun dem Generalstaatsanwalt zur Überprüfung vor.
http://eldia.es/sur/2016-09-14/3-vec...perar-casa.htm
Schweizer im Kampf gegen die Windmühlen der Justiz in Arona
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Ankündigung
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Keine Ankündigung bisher.
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Schweizer im Kampf gegen die Windmühlen der Justiz in Arona
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Schon die Art der Verhandlungsführung vor Gericht ist Einem sehr, sehr gewöhnungsbedürftig.
Und, es wird Einem, ziemlich verdeckt, klar gemacht, dass man hier eigentlich Nichts zu Löten hat, und die Einheimischen das längere Hölzchen ziehen werden.
Wer also NICHT ZU VIEL GELD HAT, der sollte sich einen anderen Sport suchen.
Nachbarschaftsprozese, wie in D, z. B., aussichtslose Geldverschwendung, weil sich die beiden gegnerischen Anwälte auf lange Prozessdauern absprechen, zumal sie auch meist hinten herum "verschwägert" sind.
Berufsehre ?
Ja, Fragezeichen !
Da hast Du wohl recht. Das Blöde ist nur, dass der Mensch an sich dazu neigt, diese Erfahrungen selbst machen zu wollen und den Warnern oft nicht geglaubt wird. Es sind ja auch noch andere Lebensbereiche betroffen, wie etwa....ach, ich halte dann doch lieber meine Klappe :-)
Was mir bisher nicht klar ist, ist, inwiefern das Gesagte auch für Festlandspanien gilt. Hat da jemand entsprechende Lebenserfahrungen vorzuweisen, also einen Vergleich Kanaren und FL-Spanien in Sachen "richtiges Leben", ich meine also nicht, Verbringen eines Rentnerdaseins oder Urlaub? Nein, ich möchte keine Rentner diskriminieren, die führen natürlich auch ein richtiges Leben im wohlverdienten Ruhestand. Aber es ist halt was anderes, als sich aktiv unternehmerisch am Wirtschaftsleben beteiligen zu wollen, was ja an und für sich kein unmoralisches Ansinnen sein sollte. Sollte man jedenfalls denken....oder etwa nicht?