Pilzsammler in Los Realejos äußern ihren Unmut über die neuen Normen bezüglich der Erlaubnis zum Sammeln.

Für viele von ihnen, finanziell nicht gut betucht, bedeutet die jährliche Pilzsuche, eine Jahrelange Tradition in vielen Familien, eine Aufstockung der Finanzen, für ein Kg Schwämme oder Pilze bekommen sie gut 8 Euro.

Mit der neuen Regelung, drei Kg pro Tag und Person, sind sie nicht zufrieden, auch verbietet die neue Regelung die Benutzung von Harken und anderen Methoden zur Pilzsuche.

Außerdem beklagen die Sammler, dass sie benötigte Genehmigung nicht in Los Realejos selbst zu bekommen ist, sondern nur im Umweltbüro im Pabellon Santiago Martin, viele der Sammler sind aber älteren Semesters oder nicht mobil, so dass die Fahrt dorthin umständlich ist.

Der Bürgermeister von El Rosario Escolástico Gil, will nun ein "provisorisches Registrierungsverfahren" in El Rosario selbst anbieten, wie es auch schon beim Sammeln von Tannennadeln und Holz möglich ist.

Auch beim Medioambiente selbst sollen diese Genehmigungen demnächst online verfügbar sein.

Das Cabildo von Teneriffa betont aber, dass die Pilze und Schwämme in Naturschutzgebieten stehen und das Einsammeln dort eine Genehmigung erfordert, die Aktivitäten der Pilzsammler ohne Genehmigung sei demzufolge in einer rechtlichen Grauzone.

http://eldia.es/laguna/2015-11-10/7-...oger-setas.htm