Der Anitkorruptions-Staatsanwalt fordert für den ehemaligen Inselpräsidenten von Lanzarote, Dimas Martin, den Gründer der Partei PIL, weitere 17 1/2 Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von 409000 Euro.
Dimas wird vorgeworfen, aus dem Gefängnis heraus(!), seinen Einfluss geltend gemacht zu haben und bei der Vergabe von Bauvorhaben auf Lanzarote 3-10% Bestechungsgeld kassiert zu haben.
Dimas saß im Gefängnsi wegen einer Verurteilung wegen Unterschlagung bei Verträgen für das Ayuntamiento von Arrecife und der Annahme von großzügigen Bestechungsgeldern zwischen 2007 und 2009.
Die Staatsanwalt wirft ihm nun vor, seinen Einfluss auf Stadträte und Funktionäre ausgenutzt zu haben, um von laufenden Ausschreibungen zu profitieren, und von den Baufirmen zwischen 3 und 10% der Auftragssumme kassiert zu haben, alles organisiert aus seiner Gefängniszelle.
Deshalb wartet nun ein weiteres Verfahren auf ihn wegen Verschwörung, Bestechung, Betrug, Unterschlagung im Wettbewerb, Falschdarstellung, Insiderhandel und falscher Darstellungen der Sachverhalte.
http://eldia.es/canarias/2015-06-29/...s-Arrecife.htm
Allerdings: Einer alleine kann gar nichts machen. Es gehören immer wenigstens zwei dazu.
Achined, bitte auch mal die Tageszeitungen nach offenen Gefängnisdirektor-Posten checken. Möchte mich bewerben. Spanischkenntnisse brauche ich hier eh nicht - ich schaffe einfach Fakten. Da gibt's keine Smartphones mehr, keine Besuchszeiten, keine....
Und die Stadträte, Funktionäre und Baufirmenmitarbeiter kommen direkt in die schalldichten Zellen nebenan.
Deutlich wird schon wie viel der Strafvollzug in manchen Fällen bringt...