Bis vor einigen Jahren kannten nur wenige Canarios die Ciguatera, die Informationen stammen aus Verbindungen, welche unsere Inseln mit der Karibik hat.

Aber schon 2008 berichtete die DA über diese Form der Fischvergiftung, die inzwischen weitverbreitetste Fischvergiftung weltweit, die aufgrund der Klimaänderung auch die Kanaren erreichte.

Verantwortlich für die Symptome wie Umkehr der Hitze-Kälteempfindung, Übelkeit, Taubheit und Kribbeln auf der Zunge und den Lippen und Durchfall sind Geißeltierchen, die auf Algen und Tang im Korallenriff leben, welche Cigua- und Maitotoxin, zwei der stärkten Giftstoffe, produzieren, die auch nicht durch das Braten des Fisches oder das Einfrieren zerstört werden.

Das Gift schaden den Fischen selbst nicht.

Daher ist es schwierig, festzustellen, ob ein Fisch befallen ist oder nicht, das geht nur mit Analysen.

Das Gobierno der Kanaren hat deshalb eine Anordnung erlassen, dass bestimmte Fischarten nun vor dem Verkauf auf den Befall getestet und das Ergebnis am Verkaufsstand einsehbar sein muss.

Überprüft werden müssen demzufolge Stachelmakrelen mit einem Gewicht über 15kg, Wahoos mit mehr als 35kg, Zackenbarsche mit 12kg, Ährenfische über 12kg, Zackenbarsche über 20kg, Speerfische über 270kg sowie Schwertfische ebenfalls ab 270kg.

http://www.diariodeavisos.com/2015/0...ga-por-oceano/