In der Gemeinde Arona kann das Aussetzen eines Tieres für den Besitzer eine Strafe zwischen 1.500 und 15.000 Euro bedeuten. Die überarbeitete Anordnung des Rathauses zum Schutz und Haltung von Haustieren und potenziell gefährlichen Tieren (Ordenanza municipal sobre la Protección y Tenencia de Animales de Compa?ía y animales Potencialmente Peligrosos) sieht vor, daß es sich beim Aussetzen eines Haustieres um einen schweren Verstoß handelt.
Das Rathaus von Arona möchte dem Aussetzen von Hunden ein Ende bereiten, und hat kürzlich ein Abkommen zum Schutz der Hunde mit dem Tierheim Acción del Sol unterschrieben. Parallel dazu wurde ein Vertrag mit einer Firma unterschrieben, die die Tiere auf der Straße einsammelt und zu dem Tierheim bringt. Das Abkommen wurde vom Bürgermeister José Alberto Gnzález Reverón, der Gesundheitsbeauftragten Clara María Pérez Pérez und der Direktorin von Acción del Sol Marion Köpke unterzeichnet.
Wer ein herumstreunendes Tier auf der Straße findet, kann sich an die Policía Local wenden. Diese setzt sich dann mit der Firma in Verbindung, die die Tier zu Acción de Sol bringt. Dort werden die Tiere, wenn nötig, geimpft und gegen Parasiten behandelt. Außerdem kann dort festgestellt werden, ob die Tiere bereits einen Besitzer haben. Tiere ohne Besitzer werden auf der Seite www.arona.org vorgestellt, damit sie ein neues Zuhause finden können.
Wer einen Hund, der als gefährlich eingestuft wird, ohne Maulkorb oder Leine ausführt, kann mit einer Strafe von etwa 300,- Euro rechnen. Wer keine Lizenz für ein solches Tier vorweisen kann, wird mit einer Geldstrafe von etwa 2.000 Euro belegt.