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    #1

    Zinsanstiege

    im Zuge der globalen Finanzkrise von 2008 drohte vor allem den hoch verschuldeten Pleiteländern, z.B. Griechenland, Spanien, Italien und Co. der Staatsbankrott.
    Welche Möglichkeiten hat die EZB heute? Haben sie noch ein Kaninchen, welches sie auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung aus dem Hut zaubern können?

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    #2
    Ich bin überzeugt, dass es nicht soweit kommen wird. Europa wird nicht zu lassen, dass eine ihre Mitglieder, Staatsbankrott geht. Da solche Bankrott viel mehr teurer ist, als diese Länder zu helfen.

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      #3
      Auch aus österreichischer Perspektive: keine guten Aussichten!

      https://tkp.at/2022/06/27/inflations...d-oesterreich/

      Dass die gigantischen Geldkapitalmengen, welche nach dem Anwerfen und weiterem Vollbetrieb der Gelddruckmaschinen von EZB und FED das Potenzial für eine Megainflation beinhalten, ist klar. Man "musste" ja den wegen der Nullzinspolitik stark gebremsten Geldumlauf durch Menge kompensieren. Anstatt Maßnahmen zu ergreifen, indem man die Geldkapitalhortung mit Kosten belegt, griff man zum Mittel Geldschwemme. Diese bewirkte aber, dass das meiste davon nie in der Realwirtschaft ankam, sondern schnurstraks in die Spekulationen wanderte, um dort diese perversen Pyramidenspiele anzuheizen.
      Dass diese "Taktik" mit Sicherheit in einem Megacrash enden muss, dürfte jedem klar sein, der die Grundrechenarten einigermaßen beherrscht.

      Gute Infos:

      https://gegenstimme.tv/w/vjia9Gb5eoHLNWUCw24eFo
      .....und die weiteren Folgen dieser Info-Serie
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        #4
        Zitat von Querruder Beitrag anzeigen
        Auch aus österreichischer Perspektive: keine guten Aussichten!

        https://tkp.at/2022/06/27/inflations...d-oesterreich/
        Mit dem Link bist du mir zuvorgekommen. Trotzdem "Danke" dafür.

        Zitat von Querruder Beitrag anzeigen

        Dass die gigantischen Geldkapitalmengen, welche nach dem Anwerfen und weiterem Vollbetrieb der Gelddruckmaschinen von EZB und FED das Potenzial für eine Megainflation beinhalten, ist klar. Man "musste" ja den wegen der Nullzinspolitik stark gebremsten Geldumlauf durch Menge kompensieren. Anstatt Maßnahmen zu ergreifen, indem man die Geldkapitalhortung mit Kosten belegt, griff man zum Mittel Geldschwemme. Diese bewirkte aber, dass das meiste davon nie in der Realwirtschaft ankam, sondern schnurstraks in die Spekulationen wanderte, um dort diese perversen Pyramidenspiele anzuheizen.
        Dass diese "Taktik" mit Sicherheit in einem Megacrash enden muss, dürfte jedem klar sein, der die Grundrechenarten einigermaßen beherrscht.

        Gute Infos:

        https://gegenstimme.tv/w/vjia9Gb5eoHLNWUCw24eFo
        .....und die weiteren Folgen dieser Info-Serie
        Von Stefan las ich vor kurzem das Buch "Nach Corona". Sehr informativ. Schon allein von daher empfehlenswert. AUF1 gibt es auch auf telegram. Und den Stefan sowieso.

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          #5
          Zitat von NRW Beitrag anzeigen
          Ich bin überzeugt, dass es nicht soweit kommen wird. Europa wird nicht zu lassen, dass eine ihre Mitglieder, Staatsbankrott geht. Da solche Bankrott viel mehr teurer ist, als diese Länder zu helfen.
          Nach den Börsen-Crashs von 2000 und 2008 stiegen Anleger wieder massiv in Aktien ein, die Spekulation blüht. Auch die Preise anderer Vermögenswerte wie Immobilien verzeichnen ständig neue Höchststände. Der lange Aufschwung sorgt für grenzenlose Euphorie. Inzwischen verkünden »Fachleute«, dass das Wachstum nie mehr enden wird.
          Für den renommierten Geldanlage- und Sicherheitsexperten Günter Hannich ist dies ein brandgefährlicher Kontraindikator. Hannich sieht eindeutige Signale, die auf einen unmittelbar bevorstehenden Crash hindeuten. Doch was uns erwartet, ist kein »normaler« Absturz, sondern der komplette Zusammenbruch des Wirtschafts- und Finanzsystems. Denn verschiedenste Vermögenswerte sind heillos überbewertet, die Preissteigerungen widersprechen den Naturgesetzen. Zudem kumulieren diverse Fehlentwicklungen.

          Das Finanzsystem wird kollabieren

          Mithilfe verstörender Details macht Günter Hannich deutlich, warum der Kollaps unausweichlich ist. Er illustriert den wahrscheinlichen Ablauf des Desasters. Der Autor betont dabei: In Deutschland wird sich der Crash besonders verheerend auswirken, denn neben der Exportabhängigkeit und der Verschuldung des Landes haben die Bürgschaften zur Absicherung des Euro katastrophale Folgen.

          Megacrash - Die große Enteignung kommt

          Mit einfachen Beispielen aus der Vergangenheit zeigt der Autor die Geburtsfehler nicht nur des Zinseszins Systems und der Währung € (Euro) sondern auch die Problematik der Handelsbilanzungleichgewichte der einzelnen Europäischen Länder auf.

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            #6
            Wir sollen zwischen wirtschaftlichen Probleme und Bankrottstaaten unterscheiden. Wenn wir Europa mit vielen Länder in Afrika, Asien und Lateinamerika vergleichen.Dann ist mir klar bevor ein Land im Europa Bankrot geht, sind viele die o.g. Länder von Weltkarte verschwunden.

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            • SanLorenzo4
              SanLorenzo4 kommentierte
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              Argentinien war schon mehrfach pleite und besteht immer noch. Also, ich mach da keine Prognosen.

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            #7
            Zitat von NRW Beitrag anzeigen
            Wir sollen zwischen wirtschaftlichen Probleme und Bankrottstaaten unterscheiden. Wenn wir Europa mit vielen Länder in Afrika, Asien und Lateinamerika vergleichen.Dann ist mir klar bevor ein Land im Europa Bankrot geht, sind viele die o.g. Länder von Weltkarte verschwunden.
            Meine Frage war: "Welche Möglichkeiten hat die EZB heute?"
            Einfach das Buch "Megacrash - Die große Enteignung kommt" lesen. Dann könnten wir Erfahrungen auf Augenhöhe austauschen. Betrifft nicht nur Spanien sondern auch Deutschland.
            Dann wird sich sehr schnell klärenlassen, wie Wirtschaft und Staatsbankrott Hand in Hand einhergehen.

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              #8
              Die EU hat mit ihren Sanktionen gegen andere Länder, den Ast auf dem sie sitzt schon fast durchgesägt. Der Herbst wird nicht nur kalt... Der lachende 2. ist Biden, die lachenden 3. die sich die Hände reiben sitzen im fernen Osten.Der EZB wird bald das Druckpapier ausgehen.
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                #9
                WirtschaftsWoche vom 27. Juni 2022

                Die neue Zinsära stellt die Weltwirtschaft auf eine harte Probe. Besonders prekär ist die Situation in der Eurozone.
                Es brennt. Krieg, Energieknappheit, gestörte Lieferketten, horrende Inflationsraten und die dadurch ausgelöste Zinswende ließen die Konjunkturerwartungen in den vergangenen Wochen purzeln. Aber wer kann löschen?
                Tatsächlich sind Rezessionen fester Bestandteil eines funktionierenden Konjunkturzyklus. Sie lenken Ressourcen wie Geld und Arbeitskraft wieder dorthin, wo sie den meisten Nutzen stiften.
                Ob Finanzkrise, Eurokrise oder Pandemie: Die großen Volkswirtschaften berappelten sich stets schnell – dank günstigem Zentralbankgeld, das Staaten und Unternehmen vor dem Ruin bewahrte.
                Aber auf Probleme einfach immer mehr Geld zu schütten, ist langfristig nie clever. Jetzt kommt die Quittung: Die Inflation läuft aus dem Ruder, nicht zuletzt wegen des immensen Geldüberhangs.

                Die Rezession wurde zu lange mit Zentralbankgeld vereitelt

                Auf Grund dieser Informationen kann sich jede/jeder auf Kommendes vorbereiten.

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