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    #1

    Energiearmut - ein Stück Realität

    Nicht nur in Spanien sondern auch in Großbritannien und Frankreich können sich immer mehr Menschen die gestiegenen Preise nicht mehr leisten.

    In Spanien hatten sich die regierende Volkspartei (PP) und die Sozialisten (PSOE) nach bisherigen starken Protesten zwar vor Weihnachten noch grundsätzlich darauf geeinigt, das Stromabstellen zu verbieten. Doch passiert ist bisher nichts und diesen Winter wird vermutlich auch nichts mehr passieren. Denn aus einem Beschluss zur Energiefrage im Parlament wurde die Frage am Dienstag ausgeklammert, kritisiert die Verbraucherschutzorganisation Facua. Beschlossen worden sei nur, diese in Zukunft in bestimmten Fällen regeln zu wollen.

    Daß dies zudem auch für die Wasserpreise gilt bestürzt!

    Das Abstellen endet sogar oft tödlich

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    #2
    Ein weiterer Schritt in Richtung Proletarisierung der breiten Masse.
    Ein Grundsockel an kostenloser Energie ist bitter notwendig.

    Für hohe Verbräuche könnten dann gestaffelte Preise zur Anwendung kommen.
    Also genau das Gegenteil von der bisherigen Preisgestaltung, bei der die Großverbraucher immer die billigsten Preise zahlen.

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      #3
      Die Stromversorgung und und Wasserversorgung gehört nicht in private Hände.



      .

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        #4
        Zitat von enrique48 Beitrag anzeigen
        Die Stromversorgung und und Wasserversorgung gehört nicht in private Hände.
        Das mag prinzipiell für den unmündigen, uninteressierten Bürger zutreffen. Den Fortschritte zum mündigen Bürger kann man jedoch am Beispiel Schweiz einfach verfolgen.
        Dass es jedoch Ausnahmen, die zwischenzeitlich als Musterlösung betrachtet werden, gibt, sieht man am besten an den ElektrizitätsWerken Schönau.

        atomstromlos. klimafreundlich. bürgereigen

        Wer sich für die Geschichte der EWS interessiert wird h i e r fündig.

        1998 wird dann der Strommarkt liberalisiert: Nun kann jeder Stromkunde selbst entscheiden, woher er seinen Strom bezieht. Die EWS bieten sofort bundesweit Ökostrom an ? und viele Mitstreiter aus Zeiten der Bürgerbewegung wechseln zu den ?Stromrebellen?. Heute sind es über 160.000 Mitstreiter, die echten Ökostrom, frei von jeglichen Verflechtungen mit Kohle- und Atomkraftwerksbetreibern, von den EWS beziehen.

        Wie man sieht kann es also durchaus funktionieren. Und gäbe man den vielen, unsäglichen Lobbyisten nicht so viel Macht, dann sähe auch die Energiewirtschaft etwas anders aus. Solange jedoch die Erzeugung des Stroms vom Staat bestraft wird ...


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