http://www.focus.de/politik/ausland/...d_6547783.html
Das russische Parlament hat am Mittwoch ein umstrittenes Gesetz zu deutlich milderen Strafen für häusliche Gewalt gebilligt. Ersttäter, die ihren Familienmitgliedern Gewalt antun und sie dabei nicht schwer verletzen, dürfen nun mit deutlich geringeren Strafen rechnen.
Bislang waren dafür Strafen von bis zu zwei Jahren Gefängnis vorgesehen, nun gelten Geldstrafen von umgerechnet bis zu 470 Euro. Das Gesetz wird vor allem von konservativen Abgeordneten unterstützt. Viele tauften den Text "Ohrfeigengesetz" und kritisierten, dass häusliche Gewalt gegenüber Ehepartnern und Kindern in Russland zu hart bestraft werde.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International sprach wörtlich von einem "widerlichen Versuch, häusliche Gewalt zu verharmlosen". Bevor das Gesetz in Kraft treten kann, muss es in einer dritten Lesung durch den Senat gehen und anschließend von Präsident Wladimir Putin unterzeichnet werden.
Das russische Parlament hat am Mittwoch ein umstrittenes Gesetz zu deutlich milderen Strafen für häusliche Gewalt gebilligt. Ersttäter, die ihren Familienmitgliedern Gewalt antun und sie dabei nicht schwer verletzen, dürfen nun mit deutlich geringeren Strafen rechnen.
Bislang waren dafür Strafen von bis zu zwei Jahren Gefängnis vorgesehen, nun gelten Geldstrafen von umgerechnet bis zu 470 Euro. Das Gesetz wird vor allem von konservativen Abgeordneten unterstützt. Viele tauften den Text "Ohrfeigengesetz" und kritisierten, dass häusliche Gewalt gegenüber Ehepartnern und Kindern in Russland zu hart bestraft werde.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International sprach wörtlich von einem "widerlichen Versuch, häusliche Gewalt zu verharmlosen". Bevor das Gesetz in Kraft treten kann, muss es in einer dritten Lesung durch den Senat gehen und anschließend von Präsident Wladimir Putin unterzeichnet werden.