Etwas źum Nachdenken

Einklappen

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
X

Etwas źum Nachdenken

Einklappen
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Schriftgröße
    #1

    Etwas źum Nachdenken

    Stell dir vor...
    Du hast bei einem Wettbewerb folgenden Preis gewonnen:
    Jeden morgen stellt dir die Bank 86400 Euro auf deinem Bankkonto zur Verfügung.
    Doch dieses Spiel hat auch Regeln, so wie jedes Spiel
    bestimmte Regeln hat.

    Die erste Regel ist:
    Alles, was du im laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird dir wieder weggenommen.
    Du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen.
    Du kannst es nur ausgeben.
    Aber jeden morgen, wenn du erwachst, eröffnet dir die Bank ein neues Konto mit neuen 86400 Euro für den kommenden Tag.

    Zweite Regel:
    Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden, zu jeder Zeit kann sie sagen:
    Es ist vorbei.
    Das Spiel ist aus.
    Sie kann das Konto schließen und du bekommst kein neues mehr.

    Was würdest du tun?

    Du würdest dir alles kaufen was du möchtest?
    Nicht nur für dich selbst, auch für alle Menschen, die du liebst .....
    Vielleicht sogar für Menschen die du nicht kennst, da du das nie alles nur für dich alleine ausgeben könntest.
    Du würdest versuchen, jeden Cent auszugeben und ihn zu nutzen, oder?
    Aber eigentlich ist dieses Spiel die Realität!!!
    Jeder von uns hat so eine "magische Bank".
    Wir sehen das nur nicht.
    Die magische Bank ist die Zeit.
    Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt und wenn wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gutgeschrieben.
    Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren, für immer verloren, gestern ist vergangen.
    Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen.
    Aber die Bank kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung.
    Was machst du also mit deinen täglichen 86400 Sekunden?
    Sind sie nicht viel mehr wert als die gleiche menge in Euro?

    Also fang an dein Leben zu leben!!!
    Wer glaubt ein Volksvertreter wuerde das Volk vertreten, vermutet auch einen Hund im Hotdog.

    Die menschliche Dummheit berechnet sich aus der Multiplikation der Fernsehbildschirmgrösse mit der Einschaltdauer

  • Schriftgröße
    #2
    sehr gut, von wem ist das ?

    Kommentar


    • Schriftgröße
      #3
      ?Eine Kerze verliert nichts, ...

      ... wenn man mit ihr eine andere Kerze anzündet.?

      Wir sagen uns immer, dass unser Leben besser sein wird, wenn wir erst einmal verheiratet sind, ein Baby haben, dann noch eines ...
      Dann sind wir frustriert, weil unsere Kinder noch so klein und bedürftig sind. Und wir sagen uns, dass alles gut sein wird, wenn sie erst einmal größer sind.
      Dann sind wir frustriert, weil sie in der Pubertät sind und wir mit ihnen zurechtkommen müssen. Bestimmt werden wir glücklicher sein, wenn sie erst einmal aus diesem Alter heraus sind.
      Wir erzählen uns, unser Leben wird besser, wenn unser Lebenspartner seinen/ihren Teil mal richtig macht, wenn wir ein schöneres Auto haben, wenn wir mal Urlaub haben, wenn wir endlich in Rente gehen können ...
      Die Wahrheit ist: Es gibt keine bessere Zeit, um glücklich zu sein, als jetzt. Wenn nicht jetzt, wann dann? Herausforderungen wird es in unserem Leben immer wieder geben. Es ist besser, das anzuerkennen und sich zu entschließen, jetzt glücklich zu sein, trotz allem.

      Immer wieder dachten wir, dass das Leben bald beginnen würde. Das richtige Leben. Aber immer gab es irgend ein Hindernis auf dem Weg, immer irgend eine Art von Prüfung, die zu bestehen war, irgend eine Arbeit, die noch erledigt werden musste, irgend eine Rechnung, die noch zu bezahlen war ... Dann würde das Leben beginnen.
      Ich bin schließlich zu der Erkenntniss gekommen, dass diese ?Hindernisse? das Leben sind.
      Diese Betrachtungsweise half mir zu sehen, dass es keinen Weg zum glücklich sein gibt.
      Glücklich sein IST der Weg.
      Also, genieße den Augenblick. Höre auf, zu warten, ...
      ... dass die Ferien anfangen, dass die Schule wieder anfängt, dass Du Dein eigenes Geld verdienst, dass Du heiratest, dass Du zehn Pfund abnimmst, zehn Pfund zunimmst, auf Freitagabend, auf Sonntagmorgen, auf ein neues Auto, dass Dein Kredit abbezahlt ist, auf den Frühling, den Sommer, den Herbst, den Winter, auf den 1. oder 15. des Monats, dass sie Dein Lied im Radio spielen, dass Du stirbst, dass Du wiedergeboren wirst ...
      ... bevor Du Dich entschließt, glücklich zu sein.


      Versuche einmal, folgende Fragen zu beantworten:
      1 - Nenne die 5 reichsten Menschen der Welt.
      2 - Nenne die letzten 5 Miss Universum.
      3 - Nenne die letzten 10 Nobelpreis-Gewinner.
      4 - Nenne die letzten 10 Oscar-Gewinner.

      Fallen sie Dir nicht ein? Eher schwierig, nicht wahr? Mach Dir keine Gedanken, niemand erinnert sich daran.
      Applaus verklingt - Trophäen verstauben - Sieger sind bald vergessen

      Und nun beantworte diese Fragen:
      1 - Nenne 3 Lehrer, die zu Deiner Entwicklung beigetragen haben.
      2 - Nenne 3 Freunde, die Dir geholfen haben, als Du Probleme hattest.
      3 - Denke an einige Menschen, die Dir das Gefühl gegeben haben, etwas besonderes zu sein.
      4 - Nenne 5 Menschen, mit denen Du gerne Deine Zeit verbringst.

      Das ist schon einfacher, nicht wahr? Die Menschen, die für Dein Leben wichtig sind, stehen in keiner Bestenliste, haben nicht das meiste Geld, haben nicht die höchsten Preise gewonnen ...
      Es sind die Menschen, denen Du etwas bedeutest, die sich um Dich kümmern, die, egal was ist, immer zu Dir halten.

      Vor einiger Zeit, bei der Olympiade in Seattle, USA, standen neun Athleten, alle geistig oder körperlich behindert, an der Startlinie für das 100-Meter-Rennen. Der Startschuss fiel und das Rennen begann. Nicht jeder konnte rennen, aber jeder wollte dabei sein und gewinnen.
      Ein Junge stolperte und fiel, überschlug sich einige Male und begann zu weinen.
      Die anderen acht hörten das Weinen. Sie wurden langsamer und sahen nach hinten. Sie hielten an und kamen zurück ... Alle acht ...
      Ein Mädchen mit Down-Syndrom setzte sich zu dem Jungen, umarmte ihn und fragte: ?Fühlst du dich jetzt besser?? Dann gingen alle neun, Schulter an Schulter, über die Ziellinie.
      Alle Zuschauer standen auf und applaudierten. Und der Applaus dauerte sehr lange ...

      Die Menschen, die dies miterlebt haben, erzählen noch immer davon. Warum?
      Weil wir alle tief in uns wissen, dass das Wichtigste im Leben weit mehr ist, als nur für sich selbst zu gewinnen.

      Das Wichtigste im Leben ist, anderen Menschen beim Gewinnen zu helfen. Selbst wenn das bedeutet, dass wir selbst langsamer werden und dies den Verlauf unseres eigenen Wettrennens ändert.

      Kommentar


      • Schriftgröße
        #4
        Die 3 Siebe des Weisen

        Zum weisen Sokrates kam einer gelaufen und sagte:

        "Höre, Sokrates, das muss ich dir erzählen!"

        "Halte ein!" unterbracht ihn der Weise, "hast du das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt?"

        "Drei Siebe?", fragte der andere voller Verwunderung.

        "Ja, guter Freund! Lass sehen, ob das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe hindurchgeht:

        Das erste ist die Wahrheit.

        Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?"

        "Nein, ich hörte es erzählen und ..."

        "So, so! Aber sicher hast du es im zweiten Sieb geprüft.

        Es ist das Sieb der Güte.

        Ist das, was du mir erzählen willst gut?"

        Zögernd sagte der andere: "Nein, im Gegenteil ..."

        "Hmmm", unterbrach ihn der Weise, "so lasst uns auch das dritte Sieb noch anwenden.

        Die Notwendigkeit.

        Ist es notwendig, dass du mir das erzählst?"

        "Notwendig nun gerade nicht ...."

        "Also, sagte lächelnd der Weise, "wenn es weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit."

        Kommentar


        • Schriftgröße
          #5
          Und welche Menschen wohnen in deiner Stadt?

          Vor einem Stadttor saß ein Weiser.

          Ein Wanderer kam daher und fragte ihn: ?Wie sind die Menschen in dieser Stadt??

          Und der Weise antwortete: ?Wie sind denn die Menschen in der Stadt, aus der du kommst??

          Der Wanderer jammerte: ?Gewalttätig, gemein, heuchlerisch und unsympathisch gerade deshalb will ich ja an einen neuen Ort ziehen!?

          Der Weise antwortete: ?Du hast leider Pech. Auch diese Stadt ist voller gewalttätiger, gemeiner, heuchlerischer und unsympathischer Menschen!?

          Einige Zeit später kam ein anderer Wanderer daher und auch er befragte den Weisen: ?Sage mir, wie sind die Menschen in dieser Stadt??

          Und auch hier fragte der Weise zurück: ?Wie sind denn die Menschen in der Stadt, aus der du kommst??

          Der zweite Wanderer entgegnete: ?Die Stadt, aus der ich komme, ist voller wunderbarer, liebevoller und aufmerksamer Menschen, ich hatte so viele Freunde in der Stadt, in der ich wohnte, doch ich muss aus beruflichen Gründen hierherziehen. Deshalb bin ich ja so neugierig, was mich hier erwarten wird.?

          Und der Weise schmunzelte: ?Du hast Glück, mein Junge, auch diese Stadt ist voller wunderbarer, liebvoller und aufmerksamer Menschen.?

          Kommentar


          • Schriftgröße
            #6
            Die Überraschung auf der Hochzeitsfeier

            Es lebte einmal ein Paar, das heiraten und sämtliche Freunde und zahlreiche Bekannte einladen wollte. Ihr Glück wollten sie mit den anderen teilen und es sollte ein großes Fest werden. Da ihre Armut aber keine größere Feier zuließ, überlegten sie, wie sie ihren Gästen trotzdem etwas bieten könnten.

            So ließen sie alle Eingeladenen wissen, dass sie keine Geschenke erwarten. Sie würden sich aber über eine Flasche Wein freuen, welche dann in ein großes Fass gegossen werden soll, aus dem dann alle Gäste ihr Glas füllen können.

            Zur Feier kamen dann alle eingeladenen Menschen mit jeweils einer Flasche, deren Inhalt sie in das große Fass beim Eingang zum Festsaal leerten. Schließlich war das Fass gefüllt. Dann wollte das Brautpaar mit seinen Freunden und Bekannten auf ihr großes Glück anstoßen. Die Kellner füllten beim Fass ihre Krüge und damit die Gläser der Gäste. Plötzlich kippte die fröhliche Stimmung in Entsetzen und große Verlegenheit um.

            Was war geschehen?

            Als die Kellner die Gläser der Gäste füllten, stellte sich heraus, dass es sich dabei um Wasser handelte. Alle Gäste brachten statt Wein eine Flasche Wasser mit im Glauben, dass ohnehin alle anderen eine Flasche Wein mitbringen und es schon niemandem auffallen würde, wenn man selbst nur Wasser in das Fass gießt.

            Verfasser unbekannt.

            Liebe Grüße Tarajal
            Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die du siehst, eine die ich sehe, eine die wir beide nicht sehen.

            Chinesische Weisheit

            Kommentar


            • Schriftgröße
              #7
              Was bringt den Doktor um sein Brot?

              a.) die Gesundheit

              b.) der Tod

              Drum hält der Arzt - auf daß er lebe -
              uns zwischen beiden in der Schwebe.

              (Ich weiß nicht wer von wem)


              "Die meisten Menschen sterben an ihren Medikamenten -

              nicht an ihren Krankheiten."

              Moli?re (1622-1673)

              Liebe Grüße Tarajal
              Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die du siehst, eine die ich sehe, eine die wir beide nicht sehen.

              Chinesische Weisheit

              Kommentar


              • Schriftgröße
                #8
                Der Adler und das Huhn

                Der Adler und das Huhn

                Es gab einmal einen Politiker, der auch Volkserzieher war. Sein Name lautete James Aggrey. James Aggrey stammte aus dem kleinen westafrikanischen Land Ghana. Mochte er auch noch so erfolgreich sein, kaum jemand kannte ihn. Doch irgendwann einmal erzählte Aggrey eine wunderbare Geschichte, die schließlich um die ganze Welt ging. Sie machte ihren Verfasser zu einem berühmten Mann.

                Mitte 1925 nahm Aggrey an einem Treffen führender Kräfte des Volkes teil. Man diskutierte über Wege zur Befreiung vom britischen Kolonialjoch. Die Meinungen gingen auseinander. Einige wollten zu den Waffen greifen. Andere setzten sich dafür ein, das Volk politisch zu organisieren. Auf diesem Weg wurde Kwame Nkrumah später dann ja auch erfolgreich. Eine dritte Gruppe schickte sich in den Status als Kolonie, dem ganz Afrika damals ja noch unterworfen war. Und schließlich gab es Leute, die sich von der Rhetorik der Engländer verführen ließen. Sie meinten, die Anwesenheit der Briten ermögliche es dem Volk, sich zu modernisieren und den Weg in die vermeintlich zivilisierte, moderne Welt zu finden.

                Sensibel wie er war, verfolgte der Pädagoge James Aggrey jeden Beitrag. Doch bei einer bestimmten Wortmeldung wurde ihm klar, daß wichtige Führungskräfte nur die Sache der Briten unterstützten.

                Kämen sie zum Zuge, würde die ganze Vergangenheit, würde die ganze Geschichte mit einemmal zum toten Buchstaben, und alle Träume von Befreiung wären dahin. Er hob den Arm und meldete sich seinerseits zu Wort. In aller Ruhe, wie nur Weise sie besitzen, und in feierlichem Ton erzählte er dann folgende Geschichte:

                ?Es war einmal ein Bauer. Im nahegelegenen Wald wollte er einen Vogel fangen, um ihn zu Hause im Käfig zu halten. Es gelang ihm, das Junge eines Adlers zu fangen. Zu Hause setzte er es in den Hühnerstall, zusammen mit dem ganzen Federvieh. Das Adlerjunge pickte Mais und fraß auch sonst, was Hühner so fressen - und das, obwohl doch der Adler der König der Vögel ist.

                Fünf Jahre waren vergangen, als der Bauer Besuch von einem Naturkundler bekam. Während die beiden im Garten spazieren gingen, fiel dem Besucher auf: "Das da, der Vogel da ist doch kein Huhn! Das ist ja ein Adler!"

                "Mag sein", erwiderte der Bauer, "in der Tat, der ist ein Adler. Aber ich habe ihn großgezogen, wie wenn er ein Huhn wäre. Nach all den Jahren ist er kein Adler mehr, jetzt ist er ein Huhn geworden, wie jede Henne sonst auch - selbst wenn er Flügel mit einer Spannweite von beinahe drei Metern hat."

                "Nein", so der Ornithologe. "Der ist ein Adler und wird immer ein Adler bleiben. In ihm steckt das Herz eines Adlers, und das wird ihn treiben, hoch in den Himmel zu fliegen."

                Also beschlossen die beiden, es auf einen Versuch ankommen zu lassen. Der Vogelfachmann nahm den Adler, hob ihn hoch und redete herausfordernd auf ihn ein:

                "Weil du ein Adler bist, weil du dem Himmel gehörst und nicht der Erde, öffne deine Flügel und flieg!"

                Doch der Adler blieb auf dem ausgestreckten Arm des Naturkundlers sitzen. Ein wenig verstört schaute er ringsum. Als sein Blick auf die Hühner auf dem Boden fiel und er sah, wie sie nach den Körnern scharrten, sprang er wieder zu ihnen hinab.

                "Hab' ich's dir nicht gesagt", triumphierte der Bauer. "Der ist schlicht und einfach ein Huhn geworden!"

                "Kann doch nicht sein!" hielt der Ornithologe dagegen. "Dein Huhn ist ein Adler und wird immer ein Adler bleiben. Wollen wir's noch mal versuchen, morgen?"

                Am folgenden Tag stieg der Besucher mit dem Adler auf das Dach des Hauses. Flüsternd beschwor er ihn: "Adler, wenn du ein Adler bist, öffne deine Flügel und schwing dich in die Höhe!"

                Doch sobald der Adler die Hennen unter sich sah, wie sie den weichen Boden scharrten, flog er wieder zu ihnen auf die Erde.

                Den Bauern freute das, und erneut fühlte er sich bestätigt:

                "Hab' ich dir's nicht gesagt! Das Vieh ist ein Huhn geworden!"

                "Nein, nie und nimmer!" ließ der Fachmann nicht locker. "Der ist ein Adler, und immer wird er das Herz eines Adlers haben. Lass es uns noch ein letztes Mal versuchen! Morgen bringe ich ihn zum Fliegen."

                Tags darauf standen beide, der Naturkundler und der Bauer, in aller Frühe auf. Sie nahmen den Adler und gingen mit ihm aus der Stadt hinaus. Sie gingen, bis kein Haus, in dem Menschen hätten wohnen können, mehr zu sehen war. Sie wandten sich dem Gebirge zu und stiegen auf den höchsten Gipfel. Die Morgensonne lag golden auf den Bergen. Angekommen, hob der Ornithologe den Adler in die Höhe und befahl ihm:

                "Wenn du ein Adler bist, wenn du dem Himmel gehörst und nicht der Erde, ... mach deine Flügel auf und flieg davon!"

                Der Adler schaute um sich. Er bebte am ganzen Körper, als ob neues Leben in ihn hineinströmte. Aber fliegen? Nein, nichts davon. Darauf faßte ihn der Mann ziemlich kräftig und hielt ihn genau der Sonne entgegen, so daß sich seine Augen füllen konnten mit dem Glanz der Sonne und der Weite des Horizonts.

                Und in dem Augenblick öffnete er seine gewaltigen Flügel, krächzte das typische Kauu-Kauu des Adlers, reckte sich herrschaftlich und fing an, mit den Flügeln zu schlagen. Und da, siehe da! Er begann zu fliegen, in die Höhe zu fliegen, immer höher. Und er flog ... und flog ... immer weiter, bis sich seine Umrisse im Blau des Himmels verloren ...?

                Soweit die Geschichte von James Aggrey. Abschließend rief der Volkspädagoge die Anwesenden auf:

                ?Brüder und Schwestern, Landsleute! Gott hat uns nach seinem Bild und Gleichnis geschaffen. Aber dann sind Leute gekommen, die uns das Denken von Hühnern eingeimpft haben. Und in der Tat, viele von uns meinen immer noch, wir wären Hühner. Aber was wir sind ... Adler sind wir! Deshalb, Gefährten und Gefährtinnen auf dem Weg, laßt uns die Flügel öffnen und uns in die Lüfte erheben! Laßt uns wie Adler fliegen! Nie mehr wollen wir uns mit deni Maiskörnern zufriedengeben, die man uns hinwirft, damit wir danach scharren und sie picken!?

                Aus: Leonardo Boff, Der Adler und das Huhn. Wie der Mensch Mensch wird. Patmos Verlag, Düsseldorf 2000.

                Liebe Grüße Tarajal
                Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die du siehst, eine die ich sehe, eine die wir beide nicht sehen.

                Chinesische Weisheit

                Kommentar


                • Schriftgröße
                  #9
                  Zitat von Tarajal Beitrag anzeigen
                  Der Adler und das Huhn

                  ?Brüder und Schwestern, Landsleute! Gott hat uns nach seinem Bild und Gleichnis geschaffen. Aber dann sind Leute gekommen, die uns das Denken von Hühnern eingeimpft haben. Und in der Tat, viele von uns meinen immer noch, wir wären Hühner. Aber was wir sind ... Adler sind wir! Deshalb, Gefährten und Gefährtinnen auf dem Weg, laßt uns die Flügel öffnen und uns in die Lüfte erheben! Laßt uns wie Adler fliegen! Nie mehr wollen wir uns mit den Maiskörnern zufriedengeben, die man uns hinwirft, damit wir danach scharren und sie picken!?
                  Eine sehr schöne Metapher. Ich bin schon auf die folgenden gespannt.

                  Kommentar


                  • Schriftgröße
                    #10
                    Danke Kubde,

                    ich mache weiter mit, der thread gefällt mir, ganz besonders der Beitrag:

                    "Welche Leute wohnen in Deiner Stadt?"

                    Es steht zwar gerade kein Jahreswechsel an, aber das hier mag ich auch sehr:


                    Neujahrsgebet

                    Herr, setze dem Überfluss Grenzen
                    und lasse die Grenzen überflüssig werden.

                    Lasse die Leute kein falsches Geld machen,
                    aber auch das Geld keine falschen Leute!

                    Nimm den Ehefrauen das letzte Wort
                    und erinnere die Ehemänner an ihr Erstes.

                    Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
                    und der Wahrheit mehr Freunde.

                    Bessere solche Beamte, Geschäfts- und Arbeitsleute,
                    die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.

                    Gib den Regierenden ein besseres Deutsch
                    und den Deutschen eine bessere Regierung.

                    Herr, sorge dafür,
                    dass wir alle in den Himmel kommen,
                    aber nicht sofort.

                    Neujahrsgebet des Pfarrers von St. Lamberti,
                    Münster/Westf., aus dem Jahr 1883

                    Liebe Grüße Tarajal
                    Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die du siehst, eine die ich sehe, eine die wir beide nicht sehen.

                    Chinesische Weisheit

                    Kommentar


                    • Schriftgröße
                      #11
                      Als der liebe Gott die Erzieherin schuf

                      Als der liebe Gott die Erzieherin schuf

                      Als der liebe Gott die Erzieherin schuf, machte er bereits den sechsten Tag Überstunden.

                      Da erschien der Engel und sagte: „Herr, Ihr bastelt aber lange an dieser Figur!“

                      Der liebe Gott sprach: „ Hast du die speziellen Wünsche auf der Bestellung gesehen? Sie soll pflegeleicht, aber nicht aus Plastik sein; sie soll 160 bewegliche Teile haben; sie soll Nerven wie Drahtseile haben und einen Schoss, auf dem zehn Kinder gleichzeitig sitzen können und trotzdem muss sie auf einem Kinderstuhl Platz haben. Sie soll einen Rücken haben, auf dem sich alles abladen lässt; und sie soll in einer überwiegend gebückten Haltung leben können. Ihr Zuspruch soll alles heilen, von der Beule bis zum Seelenschmerz; sie soll sechs Paar Hände haben.“

                      Da schüttelte der Engel den Kopf und sagte: „Sechs Paar Hände, das wird kaum gehen!“

                      „Die Hände machen mir keine Kopfschmerzen“ sagte der liebe Gott, „aber die drei Paar Augen, die eine Erzieherin haben muss.“

                      „Gehören die denn zum Standardmodell?“ fragte der Engel.

                      Der liebe Gott nickte: „Ein Paar, das durch geschlossene Türen blickt, während sie fragt: Was macht ihr denn da drüben? – obwohl sie es längst weiß. Ein Paar im Hinterkopf, mit dem sie sieht, was sie nicht sehen soll, aber wissen muss. Und natürlich noch die zwei Augen hier vorn, aus denen sie ein Kind ansehen kann, das sich unmöglich benimmt, und die trotzdem sagen: Ich verstehe dich und habe dich sehr lieb – ohne dass sie ein einziges Wort spricht.“

                      „O Herr!“ sagte der Engel und zupfte ihn leise am Ärmel, „geht schlafen und macht morgen weiter.“

                      „Ich kann nicht“, sagte der liebe Gott, „denn ich bin nahe daran, etwas zu schaffen, das mir einigermaßen ähnelt. Ich habe bereits geschafft, dass sie sich selbst heilt, wenn sie krank ist; dass sie 30 Kinder mit einem winzigen Geburtstagskuchen zufriedenstellt; dass sie einen Sechsjährigen dazu bringen kann, sich vor dem Essen die Hände zu waschen; einen Dreijährigen davon überzeugt, dass Knete nicht essbar ist und übermitteln kann, dass Füße überwiegend zum Laufen und nicht zum Treten von mir gedacht waren.“

                      Der Engel ging langsam um das Modell der Erzieherin herum. „Zu weich“, seufzte er.

                      „Aber zäh“, sagte der liebe Gott energisch. „Du glaubst gar nicht, was diese Erzieherin alles leisten und aushalten kann!“

                      „Kann sie denken?“

                      „Nicht nur denken, sondern sogar urteilen und Kompromisse schließen“, sagte der liebe Gott, „und vergessen!“

                      Schließlich beugte sich der Engel vor und fuhr mit einem Finger über die Wange des Modells. „Da ist ein Leck“ sagte er. „Ich habe Euch ja gesagt, Ihr versucht, zuviel in das Modell hineinzupacken.“

                      „Das ist kein Leck“, sagte der liebe Gott, „das ist eine Träne.“

                      „Wofür ist sie?“

                      „Sie fließt bei Freude, Trauer, Enttäuschung, Schmerz und Verlassenheit.“

                      „Ihr seid ein Genie!“ sagte der Engel.

                      Da blickte der liebe Gott versonnen: „Die Träne“, sagte er, „ist das Überlaufventil!"

                      Liebe Grüße Tarajal :-)
                      Zuletzt geändert von Tarajal; 15.08.2016, 12:10.
                      Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die du siehst, eine die ich sehe, eine die wir beide nicht sehen.

                      Chinesische Weisheit

                      Kommentar


                      • Schriftgröße
                        #12
                        The DNA Journey

                        https://www.youtube.com/embed/tyaEQEmt5ls

                        Kommentar


                        • Schriftgröße
                          #13
                          Danke mr. mr. !

                          Das ist ein echt toller LInk!

                          Liebe Grüße Tarajal
                          Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die du siehst, eine die ich sehe, eine die wir beide nicht sehen.

                          Chinesische Weisheit

                          Kommentar


                          • Schriftgröße
                            #14
                            Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit.
                            Gegen das Böse läßt sich protestieren, es läßt sich
                            bloßstellen, es läßt sich notfalls mit Gewalt verhindern, das
                            Böse trägt immer den Keim der Selbstzersetzung in sich, indem
                            es mindestens ein Unbehagen im Menschen zurückläßt. Gegen
                            die Dummheit sind wir wehrlos. Weder mit Protesten noch mit
                            Gewalt läßt sich hier etwas ausrichten; Gründe verfangen
                            nicht; Tatsachen, die dem eigenen Vorurteil widersprechen,
                            brauchen einfach nicht geglaubt zu werden ? in solchen Fällen
                            wird der Dumme sogar kritisch, und wenn sie unausweichlich
                            sind, können sie einfach als nichtssagende Einzelfälle beiseite
                            geschoben werden. Dabei ist der Dumme im Unterschied zum
                            Bösen restlos mit sich selbst zufrieden, ja, er wird sogar gefährlich,
                            indem er leicht gereizt zum Angriff übergeht. Daher ist
                            dem Dummen gegenüber mehr Vorsicht geboten als gegenüber
                            dem Bösen. ?

                            Bei genauerem Zusehen zeigt sich, daß jede starke äußere
                            Machtentfaltung, sei sie politischer oder religiöser Art einen
                            großen Teil der Menschen mit Dummheit schlägt. ?

                            Dietrich Bonhoeffer (1906-1945)

                            Kommentar


                            • Schriftgröße
                              #15
                              Wie schon gesagt, wirklich sehr interessant der Link und noch spannender wird es bei den nächsten Videos, die mehr auf die einzelnen Personen und ihre Herkunft eingehen:

                              https://www.youtube.com/watch?v=EYnutf0rqeY

                              Liebe Grüße von der garantiert zumindest deutsch/französisch/slawischen blonden und blauäugigen Tarajal mit irischem Einschlag
                              Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die du siehst, eine die ich sehe, eine die wir beide nicht sehen.

                              Chinesische Weisheit

                              Kommentar


                              • Schriftgröße
                                #16
                                Jups, am besten fand ich bisher den Briten der die deutschen nicht mag und feststellen muss das er deutschen Blut hat und die Cousine die ihren Cousin fand obwohl sie noch nie was voneinander gehört haben und aus komplett unterschiedlichen Ecken der Welt kommen.

                                Vor allem aber macht es irgendwie deutlich wie bekloppt solche Diskussionen um die Nationalität sind.

                                Mr.mr der weiß das deutsches, polnisches, britisches und afrikanisches Blut in im fließen.

                                Kommentar


                                • Schriftgröße
                                  #17
                                  Der Lahme und der Blinde

                                  Ein Lahmer betrat eines Tages ein Wirtshaus und setzte sich neben einen Mann, der dort schon saß.
                                  "Nie werde ich am Festschmaus des Sultans teilnehmen können", seufzte er, " denn durch mein Gebrechen kann ich nicht schnell genug laufen."
                                  Der andere Mann hob den Kopf und sagte: "Auch ich bin eingeladen, aber meine Lage ist noch schlimmer als deine. Ich bin blind und kann den Weg nicht sehen, obgleich auch ich eingeladen wurde."
                                  Ein Dritter, der ihr Gespräch mit angehört hatte, sagte. "Begreift doch, dass ihr beide zusammen euer Ziel erreichen könnt. Der Blinde kann, mit dem Lahmen auf dem Buckel, gehen. Du kannst dich der Füße des Blinden bedienen und dich können die Augen des Lahmen führen."
                                  Auf diese Weise konnten die beiden das Ende der Straße erreichen, wo das Fest sie erwartete.


                                  Sufi


                                  Kommentar


                                  • Schriftgröße
                                    #18
                                    Das Leben

                                    Das Leben ist eine Chance, nutze sie.

                                    Das Leben ist schön, bewundere es.

                                    Das Leben ist eine Wonne, koste sie.

                                    Das Leben ist ein Traum, verwirkliche ihn.

                                    Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an.

                                    Das Leben ist ein Spiel, spiele es.

                                    Das Leben ist kostbar, geh sorgsam damit um.

                                    Das Leben ist ein Reichtum, bewahre ihn.

                                    Das Leben ist Liebe, genieße sie.

                                    Das Leben ist ein Rätsel, löse es.

                                    Das Leben ist ein Versprechen, erfülle es.

                                    Das Leben ist Traurigkeit, überwinde sie.

                                    Das Leben ist ein Lied, singe es.

                                    Das Leben ist ein Kampf, nimm ihn auf.

                                    Das Leben ist eine Tragödie, stelle dich ihr.

                                    Das Leben ist ein Abenteuer, wage es.

                                    Das Leben ist Glück, behalte es.

                                    Das Leben ist kostbar, zerstöre es nicht.

                                    Das Leben ist Leben, erkämpfe es Dir.

                                    Mutter Theresa

                                    Liebe Grüße Tarajal
                                    Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die du siehst, eine die ich sehe, eine die wir beide nicht sehen.

                                    Chinesische Weisheit

                                    Kommentar


                                    • Schriftgröße
                                      #19
                                      Freiheit

                                      Für die meisten bedeutet Freiheit die:
                                      Befreiung von Unterdrückung
                                      Befreiung von Sklaverei
                                      Befreiung von Knechtschaft
                                      Befreiung von Ausbeutung

                                      Für andere bedeutet Freiheit:

                                      Das Recht zum grenzenlosen Kapitalismus mit seinen negativen Begleiterecheinungen

                                      Leider müssen immer noch viele Menschen für ihre Freiheit kämpfen.

                                      Freiheit erleuchtet die Welt - Doku, 89/105 Min.

                                      Ein Spielfilm der sehr sehenswert ist und zum nachdenken anregt.

                                      http://www.tvspielfilm.de/tv-program...f3de81c5f.html

                                      Kommentar


                                      • Schriftgröße
                                        #20
                                        Die üble Nachrede

                                        Ein Nachbar hatte über Federmann schlecht geredet und die Gerüchte waren bis zu Federmann gekommen. Federmann stellte den Nachbarn zur Rede.
                                        ?Ich werde es bestimmt nicht wieder tun?, versprach der Nachbar. ?Ich nehme alles zurück, was ich über Sie erzählt habe?.
                                        Federmann sah seinen Nachbarn ernst an. ?Ich habe keinen Grund, Ihnen nicht zu verzeihen? erwiderte er. ?Jedoch verlangt jede böse Tat ihre Sühne.?
                                        ?Ich bin gerne zu allem bereit.? sagte der Nachbar zerknirscht.
                                        Federmann erhob sich, ging in sein Schlafzimmer und kam mit einem großen Kopfkissen zurück. ?Tragen Sie dieses Kissen in Ihr Haus, das hundert Schritte von meinem entfernt steht.? sagte er. ?Dort schneiden Sie ein Loch in das Kissen und kommen wieder hierher zurück, indem Sie unterwegs immer eine Feder nach rechts, eine Feder nach links werfen. Dies ist der Sühne erster Teil.?
                                        Der Nachbar tat, wie ihm geheißen. Als er wieder vor Federmann stand und ihm die leere Kissenhülle überreichte, fragte er: ?Und der zweite Teil meiner Buße??
                                        ?Gehen Sie jetzt wieder den Weg zu Ihrem Haus zurück und sammeln Sie alle Federn wieder ein.?
                                        Der Nachbar stammelte verwirrt: ?Ich kann doch unmöglich all die Federn wieder einsammeln! Ich streute sie wahllos aus, warf eine hierhin und eine dorthin. Inzwischen hat der Wind sie in alle Himmelsrichtungen getragen. Wie könnte ich sie alle wieder einfangen??
                                        Federmann nickte ernst: ?Sehen Sie! Genau so ist es mit der üblen Nachrede und den Verleumdungen. Einmal ausgestreut, laufen sie durch alle Winde, wir wissen nicht wohin. Wie kann man sie also einfach wieder zurücknehmen??

                                        Verfasser unbekannt


                                        Kommentar

                                        Lädt...
                                        X