Zwischen Vollbeschäftigung und Arbeitslosigkeit

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    #1

    Zwischen Vollbeschäftigung und Arbeitslosigkeit

    Ein Thema, das nicht nur Jung und Alt beschäftigt, sondern auch diejenigen, die im fortgeschrittenen Alter schuldlos arbeitslos wurden.
    Mit diesem Thema beschäftigte sich Patrick Spät in seinem Artikel

    "Automatisch arbeitslos".

    Die Automatisierung ist nur dann ein Horrorszenario, wenn man innerhalb der kapitalistischen Logik denkt. Sie könnte ein Paradies sein, wenn nur die paradiesischen Früchte gerecht verteilt wären, sprich, wenn die Maschinen allen gehörten. Maschinenstürmerei ist also keine Lösung. Im Gegenteil: Wir sollten - trotz aller Probleme - auch die Möglichkeiten der Automatisierung erkennen, die darin liegen, dass sich der Kapitalismus den eigenen Ast absägt. Und ja, all das ist leichter geschrieben als getan. Das Ende der Arbeit wird uns wohl noch jede Menge Arbeit machen.

    Möge dieser Beitrag auch zur Abkühlung der erhöhten Temperatur mancher erhitzter Gemüter beitragen denn das Thema ist aktueller denn je.

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    #2
    Die Prognosen der Zukunfts-Hellseher, das begann schon mit Jules Verne, oder Leonardo Da Vinci, zwischen Anderen, wurden nie in der volkswirtschaftlichen Gesetzgebung in Betracht gezogen.

    So hätte man in den Jahren, in denen die gesteuerte Automatisierung ihren Anfang nahm, Gesetze etablieren müssen, nach denen JEDER Roboter/Fertigungsautomat, der einen mit seiner ihm zugeteilten Arbeit ersetzt, diesen miternähren muss, wenn dieser freigestellt wird.

    Das heisst: 1 Arbeitsloser = 1 Maschine generiert sein Arbeitslosengeld

    Eine Maschine erfordert keine Sozialversicherung, keine Krankenversicherung.

    Aber, da ist DAMALS eben etwas grundlegendes schief gelaufen.
    ******************************************

    ?

    Nein, nichts Neues !

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      #3
      Zitat von LaTorre Beitrag anzeigen
      Die Prognosen der Zukunfts-Hellseher, das begann schon mit Jules Verne, oder Leonardo Da Vinci, zwischen Anderen, wurden nie in der volkswirtschaftlichen Gesetzgebung in Betracht gezogen.

      So hätte man in den Jahren, in denen die gesteuerte Automatisierung ihren Anfang nahm, Gesetze etablieren müssen, nach denen JEDER Roboter/Fertigungsautomat, der einen mit seiner ihm zugeteilten Arbeit ersetzt, diesen miternähren muss, wenn dieser freigestellt wird.

      Das heisst: 1 Arbeitsloser = 1 Maschine generiert sein Arbeitslosengeld

      Eine Maschine erfordert keine Sozialversicherung, keine Krankenversicherung.

      Aber, da ist DAMALS eben etwas grundlegendes schief gelaufen.


      das Geld oder das Einkommen ist es nicht alleine was der Mensch braucht, sondern Anerkennung und Würde. Niemand will Geld geschenkt haben. :

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        #4
        the machine that builds the machine

        Das ist doch erst der Anfang. Wir sind doch kurz davor, dass Maschinen sich selbst reproduzieren koennen. In Verbindung mit AI = kuenstliche Intelligenz
        wird das handelnde menschliche Wesen absolut ueberfluessig.
        Brave new world in Real...
        „It´s not the big that eat the small
        But rather the fast that eat the slow“

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          #5
          Zitat von tenman Beitrag anzeigen
          In Verbindung mit AI = kuenstliche Intelligenz
          wird das handelnde menschliche Wesen absolut ueberfluessig.
          Das erinnert mich an ein etwas weinseliges Gespräch mir einem Philosophieprofessor aus Tübingen. Der fragte sich damals schon: "Wozu brauche ich eigentlich künstliche Intelligenz wenn ich nicht einmal über eine Natürliche verfüge?" Und das sind bereits mehr als 30 Jahre her.

          Abgesehen davon - das ehemals als Arbeitsamt titulierte Amt konnte auch noch Arbeitsstellen vermitteln. Das moderne Jobcenter kann, wie der Name schon sagt, eben auch nur Jobs anbieten.

          Besondere Aufmerksamkeit erregten bei mir die Zeilen:
          "Im Journalismus können Maschinen zwar noch nicht vollständig den menschlichen Geist ersetzen, aber sie schreiben bereits kurze Nachrichtenartikel. Seit 2015 nutzt Associated Press, eine der weltweit größten Nachrichtenagenturen, eine Software, die vollautomatisch Finanzberichte verfassen kann. Mittels NLG ("natural language generation") generiert das Programm aus zahlreichen Finanzdaten lesbare Texte. In der Anfangsphase haben Redakteure die Texte vor der Veröffentlichung noch kurz überprüft, weil die Texte aber stets einwandfrei waren, werden sie mittlerweile ohne vorherige Kontrolle veröffentlicht - pro Monat mehr als 1400 Meldungen."

          Das wird noch interessant, wenn sich der Kapitalismus selbst den Ast abgesägt hat, auf dem er sitzt. Da höre ich schon die Worte: "Wir haben zwar eine Lösung aber die passt nicht zu ihrem Problem" durch die Hallen klingen.

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            #6
            Zitat von kubde Beitrag anzeigen
            Das erinnert mich an ein etwas weinseliges Gespräch mir einem Philosophieprofessor aus Tübingen. Der fragte sich damals schon: "Wozu brauche ich eigentlich künstliche Intelligenz wenn ich nicht einmal über eine Natürliche verfüge?" Und das sind bereits mehr als 30 Jahre her.

            .


            genau deswegen

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