Ja, ja, ich weiß. Jahreszeitlich passt mein Beitrag nicht hier hin. Aber ich habe ihn schon vielfach in meinem Leben erzählt, aber hier, in diesem Forum glaube ich, noch nie. Und da er mir gerade einfällt erzähle ich ihn halt, bevor ich ihn wieder vergesse.
Meine Frau und ich waren von Freunden, die in München leben, zum Weihnachten feiern eingeladen. Wir kamen am Nachmittag vor Heiligabend an, und beschlossen, am erst nächsten Morgen einen Weihnachtsbaum zu kaufen.
Als wir am nächsten Morgen beim Frühstück saßen, kam in den Nachrichten die Meldung, dass es in ganz München keine Weihnachtbäume mehr gäbe. "Kein Problem", meinte mein Freund, "ich kenne hier rund um München viele Dörfer, wo Weihnachtsbäume verkauft werden. Da finden wir einen."
Aber Pustekuchen. Wir klapperten Dorf für Dorf ab, aber nirgendwo gab es auch nur einen einzigen Baum. Da wir aber auf keinen Fall Weihnachten ohne Baum feiern wollten, meine Frau und ich hatten extra dafür Schmuck mitgebracht, blieb uns nichts anderes übrig, als einen Baum im Wald zu "pflücken". Das ist ja eigentlich Diebstahl, aber in der Situation empfanden wir es als Notfall, "Mundraub" sozusagen.
Wir fuhren zunächst noch einmal nach Hause zurück und holten uns eine Säge. Mein Freund meinte, er kenne eine Stelle, wo Tannen in der von uns gewünschten Größe wuchsen. Als wir dort ankamen, und nach links in einen Holzweg hinauffahren wollten, kam uns ein weißer BMW entgegen. Wir fuhren deshalb weiter, bis hinter die nächste Kurve und drehten dann um.
Als wir wieder zu der genannten Stelle ankamen, kam uns derselbe weiße BMW wieder entgegen. Er musste, genau wie wir, nach einer Kurve gewendet haben. Diesmal fuhren wir weiter, um mehrere Kurven herum, wendeten - aber als wir erneut an der besagten Stelle ankamen - kam uns, kaum glaublich, wieder der weiße BMW entgegen.
Da hatten wir die Nase voll. Wir fuhren bis ins nächste Dorf, setzten uns in ein Café, aßen ein Stück Kuchen und tranken Kaffee dazu. Danach fuhren wir wieder zurück, und Gott sei Dank oder wem auch immer, gab es keinen weißen BMW mehr.
Wir fuhren den Holzweg hinauf, um die erste Kurve herum, um nicht mehr von der Straße aus gesehen werden konnten, suchten uns einen passenden Baum aus und sägten ihn ab.
Als wir ihn gerade im Heck unseres Wagens verstaut hatten, hörten wir Motorgeräusch. Wir schauten erst überrascht, dann entsetzt den Holzweg hinunter, denn um die Kurve - kam der weiße BMW.
Wir starrten ihm entgegen, ein Mann stieg aus, kam auf uns zu - uns rutschte das Herz in die Hose - und dann fragte er: "Könnten Sie mir wohl Ihr Säge leihen?"
Meine Frau und ich waren von Freunden, die in München leben, zum Weihnachten feiern eingeladen. Wir kamen am Nachmittag vor Heiligabend an, und beschlossen, am erst nächsten Morgen einen Weihnachtsbaum zu kaufen.
Als wir am nächsten Morgen beim Frühstück saßen, kam in den Nachrichten die Meldung, dass es in ganz München keine Weihnachtbäume mehr gäbe. "Kein Problem", meinte mein Freund, "ich kenne hier rund um München viele Dörfer, wo Weihnachtsbäume verkauft werden. Da finden wir einen."
Aber Pustekuchen. Wir klapperten Dorf für Dorf ab, aber nirgendwo gab es auch nur einen einzigen Baum. Da wir aber auf keinen Fall Weihnachten ohne Baum feiern wollten, meine Frau und ich hatten extra dafür Schmuck mitgebracht, blieb uns nichts anderes übrig, als einen Baum im Wald zu "pflücken". Das ist ja eigentlich Diebstahl, aber in der Situation empfanden wir es als Notfall, "Mundraub" sozusagen.
Wir fuhren zunächst noch einmal nach Hause zurück und holten uns eine Säge. Mein Freund meinte, er kenne eine Stelle, wo Tannen in der von uns gewünschten Größe wuchsen. Als wir dort ankamen, und nach links in einen Holzweg hinauffahren wollten, kam uns ein weißer BMW entgegen. Wir fuhren deshalb weiter, bis hinter die nächste Kurve und drehten dann um.
Als wir wieder zu der genannten Stelle ankamen, kam uns derselbe weiße BMW wieder entgegen. Er musste, genau wie wir, nach einer Kurve gewendet haben. Diesmal fuhren wir weiter, um mehrere Kurven herum, wendeten - aber als wir erneut an der besagten Stelle ankamen - kam uns, kaum glaublich, wieder der weiße BMW entgegen.
Da hatten wir die Nase voll. Wir fuhren bis ins nächste Dorf, setzten uns in ein Café, aßen ein Stück Kuchen und tranken Kaffee dazu. Danach fuhren wir wieder zurück, und Gott sei Dank oder wem auch immer, gab es keinen weißen BMW mehr.
Wir fuhren den Holzweg hinauf, um die erste Kurve herum, um nicht mehr von der Straße aus gesehen werden konnten, suchten uns einen passenden Baum aus und sägten ihn ab.
Als wir ihn gerade im Heck unseres Wagens verstaut hatten, hörten wir Motorgeräusch. Wir schauten erst überrascht, dann entsetzt den Holzweg hinunter, denn um die Kurve - kam der weiße BMW.
Wir starrten ihm entgegen, ein Mann stieg aus, kam auf uns zu - uns rutschte das Herz in die Hose - und dann fragte er: "Könnten Sie mir wohl Ihr Säge leihen?"
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